Vom 12. bis 14. Februar 2026 stand Hinterstoder ganz im Zeichen des Para-Skisports. Der WSV Windischgarsten hat gemeinsam mit dem USC Hinterstoder die 78. Österreichischen Staatsmeisterschaften Paraski Alpin ausgerichtet. Die Bewerbe wurden zugleich als FIS-Rennen mit internationaler Beteiligung gefahren und boten Athletinnen und Athleten aus dem In- und Ausland eine würdige Bühne.
Vorbereitung für maximale Sicherheit
Eine Veranstaltung dieser Größe braucht Vorlauf. Schon am Dienstag und Mittwoch vor den Rennen waren unsere Helferinnen und Helfer im Einsatz. Für den Super-G wurden im steilen Gelände B-Netze aufgebaut und umfangreiche Arbeiten auf der Piste erledigt. Ohne den Einsatz der Freiwilligen beider Vereine wäre eine so professionelle Durchführung nicht möglich gewesen.
Drei Tage, drei Gesichter
Donnerstag, Super-G: Der Auftakt hätte nicht besser sein können. Strahlender Sonnenschein, ein herrliches Bergpanorama und eine kompakte Piste sorgten für ein schnelles und faires Rennen.
Freitag, Riesentorlauf abgesagt: In der Nacht auf Freitag fiel in kurzer Zeit so viel Neuschnee, dass die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der Riesentorlauf musste abgesagt werden. Eine richtige Entscheidung im Sinne des Sports, die auch beim Landesverband Anerkennung fand: „Schön zu sehen, dass der Rennleitung und dem FIS-TD die Sicherheit der Läufer über alles andere ging”, so Parasport-Referent Karl Öllinger.
Samstag, Slalom: Die anspruchsvolle Slalompiste am Almlift hatte einen sehr kompakten Grundstock. Dass nach dem starken Schneefall vom Vortag ein Rennen auf diesem Niveau möglich war, ist dem Einsatz der Helfer, der Trainer und der Bergbahnen zu verdanken.
Gratulation und Dank
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich. Eure Leistungen, euer Ehrgeiz und euer Können auf der Piste sind eine Inspiration.
Solche Veranstaltungen gelingen nur durch starken Zusammenhalt. Unser Dank gilt:
- den vielen Helferinnen und Helfern des WSV Windischgarsten und des USC Hinterstoder, die mit Herzblut und in ihrer Freizeit den Skisport in unserer Region erst möglich machen,
- der Bergrettung Hinterstoder, die an jedem Renntag als Rettungs- und Sanitätsdienst für Sicherheit gesorgt hat,
- den Bergbahnen Hinterstoder für die Unterstützung bei der Pistenpräparierung, bei den Netztransporten und in vielen weiteren organisatorischen Fragen,
- Ski Austria, besonders dem Verantwortlichen Hermann Mayrhuber, sowie allen Landesverbänden und Trainern für die vereinsübergreifende Zusammenarbeit.
Die positiven Rückmeldungen von Trainern, Funktionären und den Teilnehmern selbst machen uns stolz.